Wegen ihrer Brennhaare ist die Brennnessel heutzutage nicht sonderlich beliebt. Dennoch wird sie seit langer Zeit vielfältig genutzt: als Faserpflanze, in der Volksmedizin und auch in der Küche.

Infos dazu gibt es von 4.-8.5.2020 von unserem Teammitglied Petra Regner-Haindl auf Ö1.

Vom Leben der Natur –

Die Brennnessel – ein unterschätztes Multitalent

Da wir auf Grund der speziellen Situation derzeit keine Kurse geben können, möchten wir ein Rezept aus unserem Kräuterlehrlingskurs teilen. Viel Spaß beim Nachkochen.

Brennnessellaibchen

Zutaten

  • 300 g Brennnesselblätter
  • 10 Scheiben Vollkorntoast
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • ½ Stange Lauch
  • 2 bis 3 Eier
  • 40 g Butter
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • Kräutersalz
  • Muskat, Pfeffer
  • Milch nach Bedarf
  • Mehl nach Bedarf
  • Semmelbrösel
  • Öl zum Ausbacken
Zubereitung

Brennnesselblätter waschen, in Salzwasser kurz blanchieren, abtropfen lassen und anschließend fein hacken. Karotte schälen und grob reiben. Lauch waschen und fein schneiden. Feingeschnittene Zwiebel mit Lauch und geriebener Karotte in Butter anschwitzen und auskühlen lassen. Toast in kleine Würfel schneiden und mit etwas Milch übergießen. Kurz ziehen lassen. Danach mit Brennnesseln, Zwiebelgemisch, zerdrücktem Knoblauch und Gewürzen gut vermischen. Mit wenig Mehl binden. Würzig abschmecken und kleine Laibchen formen. In Bröseln wenden und in heißem Öl goldbraun heraus backen. Die Brennnessel-Laibchen mit  Wildkräutersauce und frischem Salat servieren